Fukushima und Elektroräder

Es gibt im E-Rad Hafen schon eine Menge dazu, dass E-Räder das Klima schützen helfen und für Entlastung des Verkehrs-Molochs in Städten beitragen.

Und wer sichs genau überlegt, der wird uns zustimmen, dass mehr E-Räder bedeuten „Weniger Autos, mehr Spass!“.

Trotzdem, auch E-Räder verbrauchen Strom und Stromproduktion hat in aller Regel ihre Schattenseiten. Die Ereignisse von Fukushima zeigen das eindrücklich. Atomenergie ist eine nicht beherrschbare Risiko-Technologie, jetzt und in Zukunft. Deshalb fordert der E-Rad Hafen mit so wie Millionen andere:

„Den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.“

Für die Nutzung von E-Rädern bedeutet das vor allem eins: Ladet die Akkus mit 100% regenerativem Strom, zusätzlich produziert. Tabu sollte der Handel auf der Leipziger Strombörse sein, denn hier lässt es sich nicht kontrollieren, woher der Strom kommt.

Das kostet Euch im Betrieb kaum mehr Geld, die Energiekosten sind bei der Nutzung eines E-Rads ohnehin sehr gering, wie Ihr hier sehen könnt.

Weitere Infos zum Thema:

Atom: Zum Widerstand gegen Atomkraft auf den Seiten von Contratom oder zu den Folgen von Strahlung für Mensch und Umwelt beim IPPNW.



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One thoughtful comment

  1. Der Forderung schließe ich mich an.
    Allerdings sollte man vorsichtig sein mit der Verknüpfung „E-Rad = unsauberer Strom“. Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, ein mit herkömmlichem Strom betriebenes E-Rad sei womöglich gleich schädlich oder schädlicher wie ein „effizientes“ KFZ. Dieser Vergleich/ Vorwurf begegnete mir letztes Jahr während der Radshow nicht nur einmal. Man muss immer wieder darauf hinweisen, wie wenig ein E-Rad an Energie verbraucht.
    Bedenken dahingehend, dass der Landgasthof, an dem man sein Rad während der Mittagspause auflädt, nur konventionellen Strom bereithält, sollte man nun nicht aufbauen.
    Völlig unabhängig davon ist – spätestens – jetzt angeraten, in seinem privaten Haushalt reinen Ökostrom zu beziehen. Wer das tun will: Kauft keinen Pseudo-Ökostrom der Stadtwerke oder der vier Oligopolisten, sondern achtet auf einen unabhängigen Anbieter.

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