10 Fragen vor dem Kauf

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E-Räder boomen bei Fahrrad Fachhändlern, Discountern, in Baumärkten und Kaffeeröstereien, 2015 wurden laut ZIV rund 520.000 Stück verkauft, Tendenz weiter steigend. Mittlerweile sind etwa 2,5 Millionen E-Bikes in Deutschland unterwegs. Interessierte stehen vor einem zunehmend differenzierten und sich schnell entwickelnden Angebot. Wir haben Euch hier 10 wichtige Fragen zusammen gestellt, damit Ihr Euch vorab schon mal ein Bild machen könnt, was für Euch in etwa das richtige sein könnte.

Zu Spezialthemen haben wir zudem hier die wichtigsten Infos zusammen gestellt:

10 Fragen

  1. Welche Distanzen werden gefahren?
  2. Welcher Antrieb ist der richtige?
  3. Was ist wichtig bei den Akkus?
  4. Was braucht es an Zusatzteilen – Kindersitz und Co?
  5. Wie schwer darf das Rad sein?
  6. Ist das E-Rad stabil genug für die nötigen Lasten?
  7. Ein Elektrofahrrad muss ein gutes Fahrrad sein!
  8. Und wo kann ich ein E-Rad kaufen?
  9. Tests und Probefahrt
  10. Was E-Räder noch nicht können

Tipp: Der ökologische Verkehrsclub VCD hat auf seinen Seiten weitere Kauftipps, einen Typentest und eine Datenbank eingestellt in der fast alle am Markt erhältlichen e-Räder (Pedelecs) nach eigenen Suchkriterien wie Preis, Antrieb, Schaltung, Gewicht etc. durchsucht werden können: Hier geht’s zur Datenbank. Mit den folgenden Tipps auf dieser Seite helfen, in der Datenbank gut nach einem passenden Rad zu suchen.

 

Gute Beratung im Fachhandel gehört dazu. Foto: Markus Gloger

1. Frage – Welche Strecken werden gefahren?

Wer am Tag bis zu 30km fährt und dabei vielleicht sogar den Akku zwischendurch aufladen kann (beispielsweise auf der Arbeit), der braucht sich um die Reichweite des E-Fahhrads kaum Gedanken machen. Fast jedes E-Rad ist mit einem Akku ausgestattet, der diese Reichweite schafft (siehe FAQ dazu hier). Vielleicht reicht auch die mal die kleinere Akkuvariante, das spart Geld und Gewicht.

Wer dagegen öfters auch mal über 50 Kilometer fährt, ohne den Akku laden zu können, braucht entweder einen Akku mit hoher Kapazität (was das heißt steht hier) oder einen sogar einen Ersatz-Akku.

Am besten ist es, sich ein E-Rad vor dem Kauf für einen Tag auszuleihen und die Reichweite selbst zu testen, nur so kann man sicher sein, dass der Akku reicht.

Übrigens: Cafes oder Kneipen lassen Radler während einer Pause in aller Regel gerne den Akku laden, die Kosten liegen im niedrigen Cent Bereich, das macht jeder Kaffee wett. Nach einer Stunde ist der Akku dann, abhängig vom Ladegerät, wieder ein gutes Stück geladen.

2. Welcher Antrieb ist der richtige wird ein Rücktritt benötigt?

Vorab: wer einen Rücktritt braucht, muss entweder einen Vorderradantrieb wählen oder einen Mittelmotor, der einen Rücktritt zulässt (mehr dazu hier). Es gibt so gut wie keine E-Räder mit Heckmotor, die einen Rücktritt haben (Ausnahme siehe unten).

Ansonsten gilt, alle Antriebsarten haben Vor- und Nachteile, siehe Auflistung unten. Allerdings ist bei Frontantrieben Vorsicht angesagt, denn besonders günstige E-Räder mit Frontmotor fahren sich oft sehr rucklig, verzögern am Anfang und laufen nach. Das liegt an der Sensorik des Antriebs (Details zur Sensorik hier).

TIPP: Wer eine harmonische Unterstützung am E-Rad möchte, sollte ein Rad mit Drehmoment- bzw. Kraftsensor kaufen.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher Antriebe

Nabenmotor im Vorderrad, Foto: Marcus Gloger

Frontmotor (Nabenantrieb im Vorderrad)

Vorteile

  • Frontmotoren bedeuteten Allrad-Antrieb, hinten kommt die eigene Pedalkraft an, vorne die des Motors bedeutet gutes Fahrgefühl und bspw. bei Schnee, besseres Vorankommen
  • Rücktrittbremse ist immer möglich
  • alle Schaltungstypen können im Hinterrad platziert werden
  • Vorderradnabenmotoren haben in der Regel ein Getriebe und können deshalb sehr kompakt gebaut werden (sind teilweise kaum von Nabendynamos zu unterscheiden), daher sehen Räder mit Frontantrieb einem klassischen Rad oft sehr ähnlich

Nachteile

  • lange Kabelwege vom Akku zum Motor bedingen unter Umständen eine höhere Störanfälligkeit
  • erhöhtes Gewicht des Vorderrads und der Motor beeinflussen das Lenkverhalten
  • der Motor kann je nach Getriebe recht laut werden
  • bei einfachen E-Rädern oft schlechte Fahreingenschaften

Heckmotor (Nabenantrieb im Hinterrad)

Vorteile

  • im Vergleich zum Frontantrieb ist das Lenken leichter, da der Motor mit seinem Gewicht hinten liegt
  • Motoren im Hinterrad sind häufig Direktläufer (kein Getriebe), diese sind größer aber dafür leise und kräftig
Motor in der Hinterradnabe. Foto: e-Rad Hafen

Nachteile

  • in 99% der Fälle keine Rücktrittbremse möglich. Ausnahme ION der an Rädern der Accell-Gruppe verbaut wird (bspw. Sparta oder Batavus)
  • das Heck des Rads wird recht schwer, besonders wenn der Akku am Gepäckträger angebracht ist
  • eine Nabenschaltung ist nicht möglich (Ausnahme 3-Gang-Nabe im BionX, der allerdings nicht mehr verbaut wird, Stand 4/2016)
  • langen Kabelwege vom Akku/Display zum Motor bedingen höhere Störanfälligkeit

Hier ein Vergleich bekannter Heckmotoren (BionX, Ortlinghaus, Panasonic und Alber)

Mittelmotor (Motor in der Nähe an der Pedalkurbel)

Vorteile

  • günstiger Schwerpunkt durch tiefen, mittigen Sitz des Motors (und oft auch des Akkus)
  • wenige anfällige Kabelverbindungen, falls der Akku in der Nähe des Motors angebaut ist
  • sowohl Naben- als auch Kettenschaltung möglich Nabendynamo lässt sich so in das Vorderrad einbauen
  • der Motor profitiert vom Schalten mit, bei großer Last bspw. mit Anhängern hat das Vorteile

Nachteile

  • belastet den Kettenstrang und Ritzel durch zusätzlichen Zug des Motors teils stark
  • schaltet in Kombination mit Nabenschaltung unter Last nicht optimal, vor allem wenn der Motor keine Schubabschaltung hat

Eine Vergleich unterschiedlicher Mittelmotoren hier.

3. Was ist wichtig bei den Akkus?

Hier ist der Akku im Unterrohr eingepasst. Foto: e-Rad Hafen

Neben dem Antrieb ist der Akku das teuerste und vielleicht wichtigste Teil eines E-Rads. Lithium-Ionen Batterien sind mittlerweile Standard. Blei gibt es an vernünftigen Produkten de facto nicht mehr, auch andere Akkutypen wie NiMh sind nicht mehr üblich. Wichtiger als die Feinheiten der unterschiedlichen Li-Ionen-Techniken ist für die meisten die Herstellergarantie und der Preis einer Ersatzbatterie. Die Garantie sollte mindestens ein, besser zwei Jahre betragen, 500 bis 1000 gerantierte Volladezykeln sind Standard. Bei den Ersatzbatterien ist neben dem reinen Preis auch die voraussichtliche Verfügbarkeit zu beachten: Ist der Hersteller etabliert und wird er wahrscheinlich auch in einigen Jahren seine Modelle noch anbieten?

Entscheidende Größen der Akkus sind seine Kapazität (in Wh, sie bestimmt die Reichweite, näheres hier) und das Gewicht. Die Entwicklungen bei den Akkus ist seit Jahren sehr dynamisch – sie werden immer leichter und leistungsfähiger.

Was ist ein großer Akku (Stand 2016)?

  • ein großer Akku hat über 600 Wattstunden (Wh) leisten
  • zwischen 400 und 600 Wh liegen mittelgroße Akkus
  • Unter 400 Wh sind Akkus mit kleiner Kapazität

TIPP: Kauft einen Akku, der dem Stand der Technik entspricht, außerdem achtet darauf welche Kapazität er hat, das kann den Preis stark beeinflussen. Weniger ist manchmal mehr, denn ein zu großer Akku ist teuer und schwer.

Im Alltag sind noch zwei weitere Aspekte wichtig. Erstens sollte sich der Akku leicht herausnehmen lassen und am Fahrrad fest verschließbar sein (Diebstahlschutz!). Idealerweise lässt sich der Akku am Rahmen und wenn er abgenommen ist laden.

Laden bei montiertem Akku, Foto: Marcus Gloger

Zweitens solltet Ihr probieren ob die Position des Akkus am Rad Probleme verursacht. Akkus auf dem Gepäckträger können beispielsweise die Montage von Kindersitzen oder Gepäcktaschen unmöglich machen.

4. Was braucht es an Zusatzteile – Kindersitz und Co?

Es ist wichtig zu testen, ob benötigte Zusatzteile (z.B. Kindersitz, Anhänger) montiert werden können.

5. Wie schwer darf das Rad sein?

Ein E-Rad ist schwerer als ein normales Fahrrad – die meisten wiegen zwischen 21 und 30 Kilogramm (mehr dazu hier). Das macht in der Praxis weniger aus, als man denkt. Denn entscheidend ist das Systemgewicht aus Fahrer + Gepäck + E-Rad. Da machen fünf oder sechs Kilo nicht so viel aus. Es gibt mittlerweile alledings auch eine Reihe sehr leichter E-Bikes die teils unter 12 Kilo wiegen.

Wenn man das E-Rad oft über Treppen muss, ist das Gewicht eine ganz entscheidende Größe. In diesem Falle sollte das E-Rad möglichst nicht über 20kg wiegen.

Für das genannte Systemgewicht ist zudem wichtig: Ein E-Bike muss für ausreichend Gesamtgewicht zugelassen sein. Viele Bikes sind nur bis 120 Kilogramm zugelassen. Bei einem Rad, das 25  Kilogramm wiegt bleiben also nur noch 95 Kilo für Fahrer*in und Gewicht. Einige Hersteller bieten so genannte Heavy Duty Räder an, die dann bis 140 oder teils bis 200 Kilogramm zugelassen sind.

TIPP: Kompakt E-Räder sind oft etwas leichter und handlicher

6. Ist das E-Rad stabil genug für die nötigen Lasten?

„Normale“ E-Räder haben ein Gesamt-Zulassungsgewicht zwischen 120 und 170kg. Es gibt auch spezielle E-Räder, die für größere Lasten konstruiert wurden.

Wichtig ist das zulässige Gesamtgewicht vor allem wenn zum Beispiel ein Wocheneinkauf mit dem E-Rad transportiert werden soll, oder Kinder mitgenommen werden. Auch „Schwergewichte“ sollten auf das Tragfähigkeit des E-Rads achten. Für größere Transporte eignen sich Cargobikes (Lastenräder), mehr dazu hier oder auf den VCD Seiten zu Lastenrädern im Wirtschaftsverkehr. Natürlich muss neben dem zulässigen Gesamtgewicht auch eine geeignete Befestigung am Rad möglich sein. Ein Gepäckträger ist bspw. in der Regel nur bis 25 Kilogramm zugelassen, „low Rider“ für Gepäcktaschen am Vorderrad können noch ein wenig dazu aufnehmen. Egal ob das Rad insgesamt noch für deutlich mehr Last ausgelegt ist, braucht man also für zusätzliche Lasten ab ca. 30 Kilogramm ein geeignetes Cargobike um die Lasten sicher zu transportieren.

7. Ein Elektrofahrrad muss ein gutes Fahrrad sein!

Klingt platt und simpel und ist die reine Wahrheit! Es hat wenig Sinn, sich ein Elektrofahrrad zu kaufen, wenn es für einen nicht die richtige Größe und Rahmenform hat, oder wenn schlechte Bauteile verwendet wurden. Besonders die Stabilität des Rahmens und die Qualität der Bremsen sollten gut sein, denn es treten wegen des Elektromotors größere Geschwindigkeiten und Kräfte auf, als bei einem normalen Fahrrad. Insgesamt greift man bei einem Elektrofahrrad etwas tiefer in die Tasche, deshalb sollte man auf langlebige und wartungsarme Bauteile achten- ein E-Rad mit tollem Motor, der wegen laschen Bremsen, schwachem Licht und schlechter Schaltung zu einem vermeintlichen „Schnäppchen“ gemacht wird, ist sicher kein dauerhafter Spaßbringer!

Zu den einzelnen Fragen haben wir Euch hier die wichtigsten Infos zusammen gestellt:

Radstand, Lenker, Sattel & Co. müssen zur FahrerIn passen und optimal auf sie/ihn eingestellt werden können. Wichtige Teile wie Bremsen, Schaltung und Licht müssen zuverlässig, langlebig und möglichst wartungsarm sein. Hier sollten nur Markenprodukte auf dem aktuellen Stand der Technik verbaut sein.

8. Und wo kann ich ein E-Rad kaufen?

Grundsätzlich kann auch ein Rad aus dem Supermarkt passend sein, es kommt eben auf die individuellen Bedürfnisse und Ansprüche an (mehr zu Discounter E-Bikes bis 1000€ hier). Neben den zentralen Fragen von Antrieb, Motor und Akku muss jedoch besonders gefragt werden: welche Garantie bietet der Händler? Wie sieht der vor-Ort Service aus? Wie ist die Versorgung mit Ersatzteilen? Darüber hinaus sollten die Billig-Angebote besonders kritisch auf ihre Ausstattung überprüft werden: sind die Antriebe, Batterien/Akkus und sonstige Komponenten auf dem aktuellen Stand der Technik, oder wurde an der falschen Stelle gespart? Ein großes Argument für den Fachhandel und gegen den Supermarkt ist die Probefahrt. Wenn – egal wo – eine Probefahrt nicht möglich ist, sollten vor dem Kauf unbedingt die Umtausch- und Rückgabe-Konditionen geklärt werden.

9. Probefahrt & Tests

Auf eine ausgiebige Probefahrt solltet Ihr keinesfalls verzichten- am besten Ihr probiert mehrere verschiedene E-Räder mit unterschiedlichen Rahmen und Antrieben aus.

TIPP Sollte eine Probefahrt ausgeschlossen sein, beispielweise in einem Discounter, oder im Online Kauf, sollte man unbedingt die Rückgabemodalitäten klären!

Tests

Der Verein  „ExtraEnergy e.V.“ testet zweimal pro Jahr zahlreiche aktuelle Elektrofahrräder, die Testhefte können auf den Seiten des Vereins heruntergeladen werden.  Alle E-Räder werden auf dem eigenen Testparcours ausgiebig analysiert, Details wie den genauen Grad der Unterstützung oder die Reichweite in verschiedenen Fahrmodi werden über Tage beobachtet. Der Test ist der umfangreichste und am besten dokumentierte in Deutschland. Manch ein Hersteller hat sein E-Rad nach diesem Test noch einmal zurückgezogen und überholt.

Auch das Magazin „aktiv Radfahren“ und einige andere veröffentlichen regelmäßig umfangreiche Test Sonderhefte (hier geht es zur Webseite).

10. Was E-Räder (noch) nicht können

  • Wetterproblem: Trikes oder Lastenräder die ein Regendach haben, sind eine Lösung sein. Auch Regenkleidung. Einige Hersteller bauen an Fahrzeugen, die zwischen Fahrrad und Kleinwagen liegen, etwa der automotive Aktuer Scheffler. Diese Entwicklung kann sehr bedeutend werden.
  • E-Räder sind relativ teuer, für eine Menge Menschen ist der Preis zu hoch. Die größeren Stückzahlen haben bisher keine Verringerung des Preises erzeugt, dafür sind die Komponenten im Schnitt hochwertiger geworden. Hinweise zu günstigen E-Bikes finden Sie hier.

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22 comments

  1. Hallo,
    vielleicht kann mir hier jemand genauer helfen.
    Ich möchte mir ein trekking ebike kaufen, da ich 1,95 bin und meine Schritthöhe 90 cm ist benötige ich meiner Meinung nach eine 60 cm Rahmenhöhe.Mein altes Bike hatte auch diese Höhe. Da mir ein Händler nun ein Fahrrad mit 55 cm Rahmenhöhe verkaufen möchte und der Meinung ist mit Sattelstütze lässt sich meine Größe ausgleichen bin ich etwas verwirrt.
    Nun meine Frage :ist denn die Geometrie des Rahmens zwischen einer 55 cm und 60 cm Rahmenhöhe unterschiedlich oder wird nur das Rohr länger auf dem der Sattel sitzt.
    Vielen Dank im voraus

  2. Liebe Redaktion,

    ich bin mir ziemlich sicher, dass sie mit diesem Artikel einer Menge Menschen helfen konnten. Beispielsweise mir! Auf der Suche nach passenden Artikeln im Netz, kann man auch schnell an den Punkt geraten, dass man sein Vorhaben aufgibt. Artikel, die im Text widersprüchlich sind, kein Lesespaß beinhalten oder schlichtweg keinen Informationsgehalt aufweisen können. Bei diesem Artikel keine Spur davon; große Arbeit! Als Fahrradfahrer kann ich behaupten, dass in diesem Artikel nützliche Informationen übersichtlich und strukturiert aufgearbeitet worden sind, sodass der Leser innerhalb kürzester Zeit sich einen prima Überblick über die Thematik erstellen kann.

    Meine Erfahrung bezüglich sind E-Bikes noch sehr gering. Bin bis zu heutigem Datum nur einmal mit einem E-Bike gefahren (mein bester Kumpel schwört auf E-Bikes). Aber ich habe erfahren oder mitbekommen, dass das Dienstrad als Dienstwagen angesehen werden kann. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Chef, kann sich der Betrieb das gut vorstellen bei der Unterstützung dieses Vorhabens. Momentan befinden wir noch in der Planungsphase und mit diesem Leasing-Rechner kann man wenigstens die damit verbundenen Kosten betrachten. Ein Chef möchte im Betrieb ein tolles Arbeitsklima, und ich kann mir vorstellen mit so einem Projekt dafür sorgen zu können!

    Vielen Dank nochmals für die genialen und hilfreichen Tipps!
    Eine schöne Restwoche! 🙂

  3. Extrem hilfreiche Tipps. Bin gerade auf der Suche nach einem passenden E-Bike. Ich brauche es hauptsächlich für längere Touren am Berg (Mountainbike). Eine hohe Reichweite und gute Leistung (ziehe einen Fahrradanhänger mit einem Kind) wäre mir wichtig. Hab mich mal bei KTM umgesehen. Habt ihr hier vielleicht einen Tipp?

    Schöne Grüße,

    Gerald

    1. So schlimm? Ich gehe es bei Gelegenheit noch mal durch… komm zurzeit leider zu wenig zum schreiben und arbeiten am Blog.

  4. Hallo Gleichgesinnte
    Ich suche für meine Frau und für mich ein bezahlbares(bis ca 2500€) E-Bikes möglichst von einem Deutschen Hersteller.
    Wer kann Tipps geben
    Mit freundlichen Grüßen
    Ernst

  5. Tolle Tipps, die richtig Spaß machen – und Lust auf den Kauf eines ersten E-Bikes. Ich gehöre schon zu den Besitzern und für alle, die ihr E-Bike für den Weg zur Arbeit verwenden wollen, kann ich nur diesen Artikel empfehlen:
    ww.sportwagen-kaufen.de/e-bike-leasing/
    Mit dem E-Bike als Dienstfahrzeug ist es richtig interessant!

    1. Hallo Willi,
      ja Leasing per 1% Regel als Jobrad macht E-Bikes erschwinglich auch für Menschen, die keine 2000 Euro auf einen Schlag ausgeben können.
      Der verlinkte Text bei sportwagen-kaufen ist allerdings nicht ganz fehlerfrei und dafür mit ner Menge Werbung… auf Seiten von Anbietern wie http://www.jobrad.org sind die Infos besser, und es entfällt die lästige Auto Werbung 🙂
      Viele Grüße und frohes radeln!
      Wasilis

  6. Sehr interessante Tipps! Besonders Punkt 7 finde ich sollte man auf jeden Fall beachten. Ist das E-Bike zu schwer wirkt sich das nicht nur negativ auf den Akku aus, sondern ist auch beim eventuellen Verstauen ein Problem. Toll geschrieben!

    Liebe Grüße!

  7. Hallo e-rad Hafen und Interessierte Pedelec-Freunde,
    Sie haben hier eine sehr informative Seite zusammengestellt, mit vielen Querverweisen. Gut für mich war der Technik- und Akkuleistungsbericht über Panasonic 26V 10Ah. Ich fahre seit Januar 2016 ein Biketec Flyer L9 (Bj. 2012, 2 Akkus aus 2013) und dachte bereits an die Anschaffung eines neueren Hochleistungsakkus. Das erübrigt sich erst mal wegen der vorliegenden Infos. Ich fahre in MS im Stop and Go ca. 19-23 Km weit. Das scheint OK zu sein bei Standardeinstellung und mit ständigen Ampelstopps und/oder leichten Steigungen. Meine Fahrweise gegenüber einem Hollandrad mit 5-Gang-Sachs-Schaltung habe ich deutlich verändert. Der große Unterschied zur Shimano Alfine 8-Gang ist der, das ich die ersten drei Gänge nicht nutze (brauche) – die sind für Bergetappen. Habe also quasi eine 3-Gang-Schaltung mit Stufung 4-6-8, wobei die Trittfrequenz im 8. Gang ab ca. 28 km/h im maximalen Bereich liegt.
    Da war der Holländer im 5. Gang mit 38 km/h deutlich flotter.
    Eine Anmerkung an die Interessenten eines gebrauchten Pedelecs hätte ich noch: Ich habe Händler in meiner Nähe per e-mail angeschrieben und Angebote über Gebrauchträder mit meiner Spezifikation erfragt (Mittelmotor/Mittelakku). Das hat gut funktioniert, Antworten kamen prompt innerhalb kurzer Zeit. Man muss nicht nur im privaten Markt suchen, wenn man gute Qualität zu angemessenen Preisen sucht. Mein Händler hat mir noch die Modifizierung der Pletscherplatte, ein neues Sattelrohr und ein Abus-Ringschloss mit passender Kette spendiert.
    Der Vollständigkeit halber und zum Abschluss gesagt, ist es ein ehemaliges Miet-/Leihrad von Flyer Biketec/Suiss und hat ca. 2.500 km gefahren. Funktioniert einwandfrei. Man sollte bei der Schaltung (Shimano-Alfine Bj. 2012) nicht unter Vollast schalten, sondern eine Gedenksekunde einlegen und die Wartung nicht vergessen.
    Gezahlt habe ich für das 3.000 €-Bike knapp 1.000 €.
    Viele Grüße aus der 1. Fahrradstadt Deutschlands und viel Spaß mit dem Pedelec oder e-Bike.

  8. Hallo,

    Ich suche ein gutes und günstiges E-Bike. Es soll mich unterstützen, einige Berge mit KinderFahrradAnhänger zu meistern.

    Bitte um Vorschläge, danke.

    1. Hallo Angela!
      Da gibt es sicher eine Menge Optionen.
      Aber „gut und günstig“ sind sehr relativ – damit kann ich nicht viel eingrenzen.
      Was für Strecken willst du mit dem Anhänger denn fahren, wie bergig ist es in etwa wo du wohnst? Gibt es Fahrradfachhändler mit E-Bikes in der Nähe?
      Viele Grüße
      Wasilis von Rauch

    1. Das ist ein Modell der Firma Riese und Müller. Gibt es aber so nicht mehr.
      VG
      Wasilis

  9. Z.B Sparta Ion Gl … Es hat im Grunde 3 Bremsen. Einen Ion Impuls Heck-
    Antrieb mit einer Rollbremse vorne, einer V- Brake Bremse hinten, und einer Rücktrittbremse. Wie es technisch funktioniert weiss ich nicht, aber die Aussage es gäbe keine Räder mit Heckmotor und Rücktrittbremse kann man so nicht stehen lassen 😉

  10. Sind Sie sicher – eine Rücktritt-Nabe in einem Heckantrieb? Wie soll das gehen? Höchstens eine Rollenbremse mit einer Schubstange, die die Rollenbremse beim nach hinten treten betätigt, aber das an einen Nabenmotor zu montieren?? Hab ich auch bei Sparta noch nicht gesehen.
    Können Sie ein Modell nennen? Das wäre sehr interessant.

  11. Natürlich gibt es E – Bikes mit Heckantrieb und Rücktritt , z.B die Marke Sparta […]
    (Anm. Admin: der Rest des Kommentars wurde wegen gekürzt)

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