VELOBerlin am Samstag

Die ersten vier Stunden der Messe stand ich als Helfer am Kinderparcours des VCD Kooperationsprojekts „RADSchlag“ viele kleine Kinder die viele Runden fahren und oftmals kaum in der Lage sind, ihr Gleichgewicht und sich selbst einzuschätzen. Sehr lustig und irgendwie süß, die Kleinen.

E-Rad- Formenvielfalt

Unkoordiniert und dazu etwas gesprächsfaul war ich allerdings auch nach dem es gestern mit Dr. Motte und DJ Ipek bisschen länger war. Es gab glücklicherweise, ganz ohne Worte, auch einiges zu sehen! Schicke Liege-E-Räder, E-Trikes, E-Lastenräder, E-Tandems, sogar E-Räder für den Trasport von Rollstühlen. Allen voran die Firma vanraam die scheinbar alles zusammenbaut, was an Kombinationen denkbar ist.

Zwei neue Motoren (mehr Bilder Folgen)

Neben der Horizonterweiterung was die existierenden E-Radtypen betrifft, war ich besonders an zwei Dingen interessiert:

  • dem neuen Bosch Mittelmotor
  • dem neuen Antrieb von Derby (impulse)

Und ich musste nicht lange suchen; der Stand von Kalkhoff mit dem impulse-Rad (gehört zu Derby) war direkt am Testparcours.

Kalkhoff Impulse
der impulse Motor, Foto: eradhafen.de

Besonderheit am Derby Motor ist, dass er eine Rücktrittbremse hat. Rücktrittfreunde müssen also ab jetzt nicht mehr zwangsläufig mit Vorderradmotor fahren. Das ist eine wichtige

Neuerung, eine Weltneuheit gar, wie der Hersteller feststellt. Nach ein paar Runden auf dem Parcours (Boschmotor im Le Mans von Victoria) hatte ich einen ersten Eindruck von beiden gewonnen…

Display des Bosch Motors
Display des Bosch Motors, Foto: eradhafen.de

Und ich muss sagen, sie fahren sich beide ziemlich gut, beide sind etwas kräftiger als der Klassiker der Mittelmotoren, der Panasonic Antrieb. Beim Bosch spürt man die ganze zeit ein leichtes Rotieren an der Kurbel, stört aber kaum. Beide Motoren reagieren sehr direkt und sie regeln etwas später ab, als der Panasonic.

Beide Motoren erlauben auch einen kompakteren Rahmen, beim impulse ist der Akku so gebogen, dass er besser in das Feld zwischen Sattelrohr und Hinterrad passt. Das Le Mans hat den Akku inneren Bereich der Rahmenrohre. Der Radstand der Räder ist damit deutlich enger, als bei Rädern mit dem Panasonic Antrieb. Die Räder sind wendiger. Ein Plus beim Bosch-Antrieb finde ich das Display– das erste dass ich bei einem e-Rad gesehen habe, dass aus meiner Sicht den Namen verdient. Nützlich ist bspw. die Anzeige der Akkuladung in verbleibenden Kilometern.

Kurioses

Beim Schlendern durch die drei Hallen bin ich noch auf eine Menge anderer wirklich cooler Sachen gestoßen: ein Rad der Radspannerei bei dem man Rückwärts treten kann, Lastenräder mit Generator die den Strom für eine Rock-Band erzeugen und ein Prototyp eines Radanhängers der mit Elektroantrieb fahren soll… aber zu all diesem später mehr!

 

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