In der Sonne „rumstromern“ – jetzt noch länger!

Heute schien hier zum ersten Mal echt die Sonne, nachdem es schon seit Tagen immer vorausgesagt wurde, sich dann aber doch stets das kühle Taubengrau durchgesezt hat.  Ganz entspannt habe ich heute morgen ein Lastenrad fertig getestet und mich auf die letzten 3-4 Räder gefreut.

Zwischendurch hatte ich noch ein Gespräch mit dem Erfinder des „rumstromers“, Manfred Wilke. Er hat sein Kompaktrad mit 20“ Zoll Rädern hier im Test. Das Rad soll um 1900€ kosten, ist damit etwas billiger als bspw. das i-sy von Flyer. Es fährt sich mit dem Frontmotor solide, abgesehen davon, dass der Motor einen Moment nachläuft und auch ein bisschen braucht, um an zuspringen. Praktisch ist, dass man den Lenker umklappen kann, dann passt es mit 70cm Höhe in die meisten Kofferräume. Auch eine Faltradversion mit Tragetasche ist in Arbeit.

Zielgruppe des Rads sind Wohnmobilnutzer und Hotels, die Leih-E-Räder wollen die auf sehr unterschiedliche Personen einstellbar sind. Das „rumstromer“ ist für Körpergrößen von 1,60m bis gut 2,00m geeignet und hat ein zulässiges Zusatzgewicht von 130kg. Hier ein paar Fotos mit Messtechnik und Geschäftsführer Wilke:

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Zur Idee des „rumtromers“

Manfred Wilke ist kein langjähriger Fahrrad-Szene Mensch, er kommt aus der Verpackungsbranche (Hersteller von Pappe). Aus eigener Erfahrung hatte er das Gefühl, bei flexiblen e-Kompakträdern eine Marktlücke nutzen zu können. Mit einem 28“ Rad wäre er nach eigener Aussage wegen der großen Konkurrenz nicht an den Start gegangen. Das deckt sich mal wieder mit dem Eindruck, gerade bei „Sonderrahmen“ ist noch eine Menge Platz für Neues. Und eben auch noch viele Bereiche der Nutzung in denen e-Räder sinnvoll sind und sehr häufig Autofahrten ersetzen können. Bei Hotels wäre das bspw. kleinere Rundfahrten in der Umgebung, die mit e-Rad statt Bus gemacht werden können. Für Wohnmobilnutzerinnen wäre es bspw. ein größerer Radius der erreichbar wird, ohne den Camper zu bewegen.

Noch länger stromern

In all der Harmonie und dem Sonnenschein kam dann aber plötzlich kleiner Schocker: Ich stellte im Gespräch mit Angela eine anderen Testfahrerin fest, dass ich auf einer Reih Fahrten einen Haltepunkt vergessen hatte. Dieser ist für die Messungen allerdings sehr wichtig. Deshalb muss ich diesen Abschnitt in den nächsten Tagen noch einige Male wiederholen. Zum Glück habe ich ein kleines Zeit-Polster „erfahren“ und werde wohl trotzdem bis Mittwoch Abend fertig. Und wenn die Sonne weiter scheint, ist sowieso alles in Ordnung.

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