Reality Bites!

Was habe ich mich über das Foto hier unten gefreut! So eine clevere und witzige Idee. In den Tagen danach musste ich allerdings immer wieder daran denken und dachte: Nein, SO war das nicht gemeint! Aber schaut es Euch selbst an…

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Oder hier auf dem Video

Autonormatives Paradigma?

Mit der Begriffs-Kreation „Autonormativität“ habe ich im Zusammenhang mit der Helmdebatte schon mal argumentiert (Anstoß dafür war der Begriff autonormative paradigm der in den USA verwendet wird). Ich meine damit, dass die Norm das Auto ist und von dieser Norm aus alles andere abgeleitet wird, bzw. es sich daran anpassen muss: Auto fahren ist sicher. Autos fahren 50 im Wohngebiet, dann spielen Kinder halt nicht mehr auf der Straße. Radfahrende sollten sich mit einem Helm schützen.

Wenn es um das Thema Verkehrsflächen geht, würde ich Autonormativität so verstehen, dass alles andere auf zweitrangige Flächen verwiesen wird oder, dass alles was nicht explizit anders gekennzeichnet ist, Platz für ein Autos ist…

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2 comments

  1. Das, was Du da beschreibst ist Teil dessen was ich mit Autonormativität meine: Vielleicht trifft es: Die Welt durch die Windschutzscheibe gesehen.
    Da gehört ein angewöhntes Gefühl, Recht zu haben dazu.
    Autofreie Städte, nur Zulieferer wegen mir noch Feuerwehr und Krankenwagen, da bin ich absolut einverstanden.

  2. Autonormativität ist ein Ausdruck.
    Erleben tun wir aber die macht des Stärkeren gepart mit Gewohnheitsrecht.

    Oder würde sonst ein SUV Fahrer so vehement sich Vorfahrt in der Spielstrasse verschaffen um vor dem Radfahrer an der Ausfahrt in die 30er Zone zu sein.
    Ich Pladiere für Autofreie (oder 30km/h höchstgeschw.) Städte. Also keine Grüne Plakette sondern Nur noch Zulieferer haben frei Bahn, und die können auch auf E-betrieb umsteigen.

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